Verschleiß- und Korrosionsschutz

Eine hohe Beanspruchung von Bauteilen wie Abrasion oder Medienangriff kann sowohl vollflächig als auch partiell erfolgen. Um diesen Angriffen entgegen zu wirken wird der belastete Bereich entweder aufgehärtet oder mit einer Korrosionsschutzbeschichtung versehen. 

 

Vorrangig ist dabei vorgesehen, verschlissene Bauteile wieder in den geometrischen Urzustand aufzubauen, die angegriffenen Stellen jedoch entsprechend härter auszuführen, um beim erneuten Einsatz die Lebensdauer zu erhöhen.

 

Bei neuen Bauteilen wird zuerst etwas vom Originalmaterial abgearbeitet, um Platz für die Beschichtung zu schaffen, danach beschichtet und am Ende die Originalkontur wiederhergestellt. 

Rundbeschichtung, Flächenbeschichtung

 

Die Beschichtung wird in Schweißraupen in den Grundwerkstoff eingeschmolzen. Je nach Anwendung kann die Beschichtung anschließend überarbeitet werden (paßgenau zu einem Gegenstück) oder bleibt roh (z.B. direkt in einem Medienstrom).

 

Anwendung findet die Beschichtung z.B., wenn Bauteile gegen Medienangriff geschützt werden sollen. Der Grundwerkstoff kann dann ein preiswerter Kohlenstoffstahl sein, die Beschichtung ist der Korrosionsschutz. Ebenso können bei langen und komplizierten Wellen nur die verschleißenden Abschnitte beschichtet werden, um die Fertigungs- oder Wiederbeschaffungskosten zu reduzieren.

 

 

Aufarbeitung

 

Der Verschleißbereich von Förderschnecken liegt auf dem äußeren Rand. Nachdem die Schnecken im Betrieb verschlissen sind, können sie an den Verschleißstellen mit größerer Härte aufgeschweißt und in ihre alte Kontur gebracht werden.

 

Die Kosten für die Aufarbeitung sind deutlich geringer als die für den Austausch der gesamten Förderschnecke. 

 

Ähnliche Anwendungsfälle sind Schneidmesser in der Holz- und Papierindustrie, Filterplatten mit gehärteten Einsätzen u.ä.